Archiv der Kategorie: Gottesdienste

1. Advent

Predigt zu Sacharja 9, 9-10 am Ersten Advent 29. 11. 2020

Liebe Gemeinde,

Der erste Advent ist eine Einladung zur Freude und sie erreicht uns über Augen, Ohren und Nase: Zum Advent gehören Tannengrün und Kerzenschein in der Dunkelheit, der würzige Duft einer Räucherkerze oder der Geruch von Zimt in Plätzchen. Und für mich gehört ein Musikstück zum Advent, das Lied: Tochter Zion, freue dich! Es nimmt die Worte des Propheten Sacharja auf, der seine Landsleute einlädt, sich zu freuen, die gerade erst aus dem Exil und in ein kriegszerstörtes Jerusalem zurückgekehrt sind: Du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze!

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Ewigkeitssonntag

Predigt zu Offb 21, 1-7 für den Ewigkeitssonntag, 22. 11. 2020

Liebe Gemeinde,

Es gibt nichts Zärtlicheres, als einem weinenden Menschen sanft die Tränen abzuwischen. In unserem Predigttext ist das ein stiller, zärtlicher, intimer Moment, voller Geborgenheit und Trost inmitten eines gewaltigen Geschehens.

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Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres

Predigt zu Lukas 16, 1-8

Liebe Gemeinde,

Ich kenne dieses Denken von Kindern: Ich lade dich zu meinem Geburtstag ein, damit du mich zu deinem einlädst. Ich gebe, damit du gibst. Wenn ich jetzt den Schuldnern helfe, werden sie mir helfen, wenn ich als Verwalter entlassen werde, spekuliert der Verwalter ganz unverfroren. Er legt nicht nur nicht offen, wieviel Geld er veruntreut hat, sondern betrügt seinen Herrn ein zweites Mal: Er erlässt Schuldnern einen Teil ihrer Schulden. Vom Geld des Herrn, nicht aus seiner eigenen Tasche. Er ist ein ungerechter Verwalter, stellt die Geschichte schon in der Überschrift gleichmütig fest. Aber der Arbeitgeber, der gerade zum zweiten Mal hintergangen wurde, lobt sogar: Klug habe der Verwalter gehandelt, als er Geld unterschlagen habe, um seine Zukunft zu sichern.

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Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres

Predigt zu 1. Thess 5, 1-6

Liebe Gemeinde,

Morgen ist der 9. November. Ein Jubeltag. Ein Trauertag. Licht und Schatten. Am 9. November 1918 rief Philipp Scheidemann die deutsche Republik aus – lang hatte sie leider nicht Bestand. Am 8. und 9. November 1923 putschte Adolf Hitler in München, kam im Jahr darauf in Festungshaft und schrieb „Mein Kampf“. Am 9. November 1938 fielen Nationalsozialisten in der Pogromnacht über die Juden her, 1939 scheiterte am 9. November das Attentat des Widerstandskämpfers Georg Elser auf Adolf Hitler wegen weniger Minuten. Am 9. November 1989 fiel die Mauer, nachdem der überforderte Günter Schabowski erklärt hatte, seines Erachtens stehe es den Bürgern der DDR ab sofort frei auszureisen. Geschichte wird von Menschen geschrieben, die versuchen, Ereignisse herbeizuzwingen, begünstigt von Verdrängung oder Resignation anderer, die denken: Welchen Unterschied kann ich schon machen? und es gibt Menschen, die wach sind, bereit zur Tat.

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Reformationsfest

Gottesdienst zum Reformationsfest am 1. November 2020

Predigt und Liturgie: Sabine Schrade

20. Sonntag nach Trinitatis

Gottesdienst vom Sonntag, 25. Oktober 2020

Konfirmation

Konfirmationsgottesdienst vom 18. Oktober 2020 im Dorfgemeinschaftshaus Sirchingen

Erntedank

Der Tod hat nicht das letzte Wort

16. Sonntag nach Trinitais – 27. September 2020

Liebe Gemeinde!

Wind kannst du nicht sehen, so beginnt ein Kirchenlied. Spüren kann man ihn auf jeden Fall: Mit einem entsprechend großen Drachen und starkem Wind hat mein Mann vor einigen Jahren einen Flug erlebt und wurde einige Meter fortgetragen. Den Heiligen Geist stelle ich mir so vor: Als Getragenwerden, als Kraft, die mich aufhebt und trägt.

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Meine Wege – Frieden und Geborgenheit – für mich

Gottesdienst vom Sonntag, 30. August 2020 (12. Sonntag nach Trinitatis)

Pfarrer Sebastian Roos (Würtingen / Bleichstetten)