Hervorgehobener Beitrag

Krippenausstellung

„Ich steh an deiner Krippen hier“ – was Paul Gerhardt damit meinte, kann in der Adventszeit in der Marienkirche in Upfingen erlebt werden.

Verschiedene Krippen, große und kleine, vererbt oder selbstgemacht, traditionell oder ganz modern: Die Krippenausstellung in Form eines Rundwegs durch die Kirche und stimmungsvolle Musik laden Sie ein, die Weihnachtsgeschichte mit allen Sinnen zu erkunden und zu erspüren, dass das Wichtigste an Weihnachten Gottes Geschenk an uns Menschen ist.

Gerade in den Herausforderungen, die wir gerade erleben, zeigt uns die Krippe, dass Gott in die Welt gekommen ist, um bei uns zu sein und uns zu erlösen.

Mit Kerzen und Musik ist die Kirche Samstags und Sonntag von 16:00 bis 20:00 geöffnet.

Darüber hinaus ist die Kirche Sonntags ganztägig geöffnet; an Werktagen ist eine Besichtigung gerne nach Anmeldung (pfarramt.upfingen@elkw.de / (07122) 9801) möglich.

1. Advent

Predigt zu Sacharja 9, 9-10 am Ersten Advent 29. 11. 2020

Liebe Gemeinde,

Der erste Advent ist eine Einladung zur Freude und sie erreicht uns über Augen, Ohren und Nase: Zum Advent gehören Tannengrün und Kerzenschein in der Dunkelheit, der würzige Duft einer Räucherkerze oder der Geruch von Zimt in Plätzchen. Und für mich gehört ein Musikstück zum Advent, das Lied: Tochter Zion, freue dich! Es nimmt die Worte des Propheten Sacharja auf, der seine Landsleute einlädt, sich zu freuen, die gerade erst aus dem Exil und in ein kriegszerstörtes Jerusalem zurückgekehrt sind: Du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze!

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Ewigkeitssonntag

Predigt zu Offb 21, 1-7 für den Ewigkeitssonntag, 22. 11. 2020

Liebe Gemeinde,

Es gibt nichts Zärtlicheres, als einem weinenden Menschen sanft die Tränen abzuwischen. In unserem Predigttext ist das ein stiller, zärtlicher, intimer Moment, voller Geborgenheit und Trost inmitten eines gewaltigen Geschehens.

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Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres

Predigt zu Lukas 16, 1-8

Liebe Gemeinde,

Ich kenne dieses Denken von Kindern: Ich lade dich zu meinem Geburtstag ein, damit du mich zu deinem einlädst. Ich gebe, damit du gibst. Wenn ich jetzt den Schuldnern helfe, werden sie mir helfen, wenn ich als Verwalter entlassen werde, spekuliert der Verwalter ganz unverfroren. Er legt nicht nur nicht offen, wieviel Geld er veruntreut hat, sondern betrügt seinen Herrn ein zweites Mal: Er erlässt Schuldnern einen Teil ihrer Schulden. Vom Geld des Herrn, nicht aus seiner eigenen Tasche. Er ist ein ungerechter Verwalter, stellt die Geschichte schon in der Überschrift gleichmütig fest. Aber der Arbeitgeber, der gerade zum zweiten Mal hintergangen wurde, lobt sogar: Klug habe der Verwalter gehandelt, als er Geld unterschlagen habe, um seine Zukunft zu sichern.

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Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres

Predigt zu 1. Thess 5, 1-6

Liebe Gemeinde,

Morgen ist der 9. November. Ein Jubeltag. Ein Trauertag. Licht und Schatten. Am 9. November 1918 rief Philipp Scheidemann die deutsche Republik aus – lang hatte sie leider nicht Bestand. Am 8. und 9. November 1923 putschte Adolf Hitler in München, kam im Jahr darauf in Festungshaft und schrieb „Mein Kampf“. Am 9. November 1938 fielen Nationalsozialisten in der Pogromnacht über die Juden her, 1939 scheiterte am 9. November das Attentat des Widerstandskämpfers Georg Elser auf Adolf Hitler wegen weniger Minuten. Am 9. November 1989 fiel die Mauer, nachdem der überforderte Günter Schabowski erklärt hatte, seines Erachtens stehe es den Bürgern der DDR ab sofort frei auszureisen. Geschichte wird von Menschen geschrieben, die versuchen, Ereignisse herbeizuzwingen, begünstigt von Verdrängung oder Resignation anderer, die denken: Welchen Unterschied kann ich schon machen? und es gibt Menschen, die wach sind, bereit zur Tat.

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Reformationsfest

Gottesdienst zum Reformationsfest am 1. November 2020

Predigt und Liturgie: Sabine Schrade

20. Sonntag nach Trinitatis

Gottesdienst vom Sonntag, 25. Oktober 2020

Vorstellung Verbundkirchengemeinde

Ein Dorf – eine Kirche – ein Pfarrer / eine Pfarrerin.

Das stimmt nicht einmal mehr in der evangelischen Landeskirche in Württemberg. Auch auf dem Kispel war und ist eine Pfarrerin oder ein Pfarrer für zwei Kirchengemeinden zuständig. Der demographische Wandel und gesellschaftliche Veränderungen sind auch an den Kirchengemeinden nicht spurlos vorüber gegangen, wir werden tendenziell weniger. Für die 6 Kirchengemeinden auf dem Kispel wird es absehbar nur noch 2 Pfarrstellen geben. Die Zahl der ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, der Teilnehmer in Gruppen, Kreisen und Gottesdiensten nimmt insgesamt ab. Unsere vergleichsweise kleinen Kirchengemeinden können nicht mehr alle Angebote für die verschiedenen Alters- und Zielgruppen anbieten.

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Konfirmation

Konfirmationsgottesdienst vom 18. Oktober 2020 im Dorfgemeinschaftshaus Sirchingen

Erntedank