Hervorgehobener Beitrag

Herzlich Willkommen

Auf dieser Seite finden Sie Andachten, Impulse und Gottesdienst-Aufnahmen.
Weitere Informationen zu unseren Kirchengemeinden gibt es auf der Seite des Kirchenbezirks.


Leider muss die Kirche aufgrund der geltenden Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie außerhalb der Gottesdienste geschlossen bleiben.

Bleiben Sie behütet und bewahrt und vielen Dank für Ihr Verständnis!

2. Sonntag nach Epiphanias

Predigt am 2. Sonntag nach Epiphanias (17. 1. 2021) zu Joh 2, 1-12

Liebe Gemeinde,

Bei Hochzeiten ist so vieles zu bedenken und zu planen, dass es viele Möglichkeiten für Pannen gibt. Ich erinnere mich an eine Stretch-Limousine, die nicht durch schmale Gässchen passte, wodurch die Braut einen ungeplanten Sprint zur Kirche einlegen musste, einen Käfer, der bei einer Hochzeit plötzlich auf dem Kopf der Braut umherkrabbelte und sich allen Versuchen, ihn unauffällig zu entfernen, energisch widersetzte, an eine auswärtige Braut, die ihre Schuhe vergessen hatte und spontan einen Ausflug nach Metzingen unternehmen musste, an Eheringe, die ein kleiner Junge vor lauter Panik hoch in die Luft warf, und ein Ringkissen, auf dem die Ringe so festgebunden worden waren, dass die verknoteten Bänder nicht mehr zerstörungsfrei gelöst werden konnten.

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1. Sonntag nach Epiphanias

Predigt zu Röm 12, 1-8

Liebe Gemeinde,

„Die Krönung des Ganzen“ oder „das setzt dem Ganzen die Krone auf“ – davon sprechen Menschen, die sich über etwas aufregen oder ärgern. Der Mensch wird manchmal auch ironisch als „die Krone der Schöpfung“ bezeichnet. Alle diese Redewendungen zielen auf das Besondere ab, darauf, dass etwas oder jemand nicht alltäglich ist. So ist es auch mit uns Christinnen und Christen: Heilig sind wir, weil wir zu Gott gehören, weil wir seine Kinder sind. Paulus schreibt an die Römer: Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Zu sehen an der Krone des Kindes auf dem Liedblatt.

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Andacht zur Jahreslosung

Jesus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer  Vater barmherzig ist!

Lukas 6, 36
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Altjahrsabend

Liebe Gemeinde,

Im wahrsten Sinn des Wortes hat der Pharao das versklavte Volk Israel in die Wüste geschickt. Die Trauer um seinen erstgeborenen Sohn hat ihn dazu bewegt. Aber er besinnt sich bald anders und jagt den gerade Fortgeschickten hinterher. Um sie zurückzuholen oder um sie aus Rachsucht zu ermorden? Er versinkt jedenfalls mit seinen Plänen und seinen Soldaten im Meer, während die Israeliten wohlbehalten das andere Ufer erreichen. Unser Text markiert diese Schwelle: Zwischen dem Leben in der Sklaverei und dem langen und entbehrungsreichen Weg durch die Wüste, ein Weg durch Leere und Ödnis.

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Christfest

Liedpredigt zu EG 49 Der Heiland ist geboren am Christfest (25. 12.)

Liebe Gemeinde,

Eine Geburt ist immer ein freudiges Ereignis, und ganz besonders, wenn es ein besonderes Kind ist, das da zur Welt kommt. Freut euch, denn euch ist heute der Heiland geboren! Das verkündigen die Engel den Hirten. Lukas erzählt es in Kapitel 2 seines Evangeliums. Das oberösterreichische Volkslied „Der Heiland ist geboren“ nimmt die frohe Botschaft der Engelschöre auf.

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Heiligabend

Liebe Gemeinde,

Mein vorherrschendes Gefühl in diesem Jahr war: Ich bin gerade mit Plan A, Plan B und zur Sicherheit noch Plan C unterwegs, und Ihnen ging es sicher ähnlich: Man macht sich Gedanken, überlegt sich viel, hat Pläne geschmiedet und viel Zeit und Nerven eingesetzt, viele Menschen in Ämtern und Behörden und in der Gemeinde haben sich mit Leidenschaft und Engagement eingebracht wie jetzt für diesen Gottesdienst – aber oft kam in diesem Jahr von einer Sekunde auf die andere alles doch wieder ganz anders. Lockdown, Schulen und Geschäfte schließen von heute auf morgen, alle sollen zu Hause bleiben! So haben wir es im März erlebt. Es geht aber auch umgekehrt: Man will zu Hause bleiben und darf nicht. Statt von der Landesregierung kommt die Verordnung in diesem Fall vom römischen Kaiser.

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4. Advent

Predigt am Vierten Advent (20. Dezember 2020)

Liebe Gemeinde,

Den Film „Die Wüste lebt“ habe ich als Kind gesehen und ich erinnere mich bis heute gut an daran: Fasziniert betrachtete ich die Bilder aus den amerikanischen Wüsten, die extreme Hitze und Trockenheit tags und die extreme Kälte nachts. Ich bestaunte die Tiere und Pflanzen, die ausgefeilte Überlebensstrategien anwenden müssen, um in diesem Umfeld überleben zu können. Ich staunte über den seltenen Regen, wie er nach langer Dürre die Wüste regelrecht aufblühen lässt. Wüsten erscheinen uns als lebensfeindliche Orte, an denen Leben weit eher endet, als dass neues Leben entstünde. Wüst und leer, wie die Erde zu Beginn der Schöpfung.

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3. Advent

Predigt zu Lukas 1, 67-79 (Dritter Advent, 13.12.2020)

Liebe Gemeinde,

Neun Monate sind eine lange Zeit: Neun Monate lang, seit März, sind die Corona-Einschränkungen überall in unserem Alltag spürbar. Am 15. März feierten wir den letzten Gottesdienst vor dem Lockdown, als keine Zusammenkünfte mehr möglich waren. Viele Veränderungen gab es in diesen neun Monaten… Manches wurde schwerer, mühsamer, anderes rückte plötzlich in den Hintergrund – es war gar nicht so wichtig wie vorher gedacht.

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2. Advent

Liedpredigt zu „Maria durch ein Dornwald ging“ am 2. Advent 2020

Liebe Gemeinde!

Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht – in ganz besonderer Weise fasst dies ein Lied, heute ein beliebtes Adventslied, ursprünglich ein Wallfahrtslied, in Worte. Woran merken und erkennen wir, dass die Erlösung nahe ist? Das Lied „Maria durch ein Dornwald ging“ nimmt ein Wort des Propheten Jesaja auf:

Es sollen Zypressen statt Dornen wachsen und Myrten statt Nesseln. Und dem HERRN soll es zum Ruhm geschehen und zum ewigen Zeichen, das nicht vergehen wird.

Jes 55, 13
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